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Akupunktur
Akupunktur (Lat.: acus = Nadel, punctio = das Stechen) ist ein Teilgebiet der
Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Das chinesische Wort zhēn jiǔ besteht
aus zwei Wortteilen, was übersetzt „Brennen und Stechen“ bedeutet und steht für
das Erwärmen der Punkte (Moxibustion) und das Einstechen der Nadel in die
Akupunkturpunkte.
Die
älteste bekannte schriftliche Erwähnung der Akupunktur und Moxibustion stammt
aus dem zweiten Jahrhundert vor Christus. Der chinesische Historiker Sima Qian
erwähnt in seinen Aufzeichnungen erstmals Steinnadeln. Neuere Grabfunde, u.a.
von Homo sapiens balangodensis, enthalten Indizien, dass ähnliche Instrumente
bereits vor etwa 5000 bis 6000 Jahren verwendet worden sein könnten. Alternativ
zu Steinnadeln wurden damals auch Bambussplitter oder Fischgräten verwendet.
Eine
Akupunktursitzung dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Dabei wird der Patient ruhig
und entspannt gelagert, typischerweise liegt er oder sitzt bequem. Vor dem
Einstich einer Nadel wird die Stelle und die unmittelbare Umgebung leicht
massiert. Während einer Sitzung werden so wenige Punkte wie möglich gestochen.
Manche Autoren geben eine Maximalzahl von 16 an, die aber in Einzelfällen
überstiegen werden kann. Auch nach der Akupunktur sollte der Patient noch eine
Zeit lang entspannt verharren. Eine komplette Therapie umfasst in der Regel 10
bis 15 solcher Sitzungen.
Akupressur
Die Akupressur (von lateinisch acus „Nadel“ und premere „drücken“), japanisch
Shiatsu, ist eine Heilmethode, die insbesondere in der Traditionellen
Chinesischen Medizin (TCM) und der japanischen Medizin angewendet wird.
Es werden wie bei der Akupunktur Meridiane und deren Tsubo, also bestimmte
Druckpunkte, ausgenutzt. Im Gegensatz dazu wird beim Shiatsu der ganze Körper
eingesetzt.
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